Die Religionssoziologin und Professorin für die Erforschung der
Weltreligionen, Helen Rose Ebaugh, beschreibt in ihrer empirisch
angelegten Studie anhand von Interviews und Besuchen vor Ort die
Gülen-Bewegung aus soziologischer Perspektive. Diese, so ihr Ergebnis,
ist eine zivilgesellschaftliche Bewegung, die im gemäßigten Islam
verwurzelt ist. Sie hat sich weltweit ausgebreitet, da in vielen
Gesellschaften Integration durch Bildung und die Förderung des
interreligiösen und interkulturellen Dialogs von großer Bedeutung sind.
Die Anhänger Gülens engagieren sich im Bildungsbereich, in dem sie Schulen und Nachhilfezentren gründen. Mit zahlreichen Dialogvereinen bemühen sie sich um Integration und Dialog. Eine große Tageszeitung sowie Fernsehsender und Zeitschriften fühlen sich den Werten verbunden, die Gülen unterstreicht. Die Vielzahl der Institutionen, die von den Ehrenamtlichen der ''Hizmet''-Bewegung gegründet wurden, stößt auch in Deutschland auf großes Interesse. Kritiker werfen der Bewegung jedoch vor, eine unterschwellige islamistische Agenda zu vertreten.

- Wer ist Fethullah Gülen und was beabsichtigt die sogenannte Hizmet-Bewegung?
- Was sind ihre finanziellen Grundlagen? Wie konnte sie sich weltweit so schnell verbreiten?
- Was motiviert die einzelnen Freiwilligen zum Engagement?
Helen Rose Ebaugh ist Professorin für Religionssoziologie und Erforschung der Weltreligionen an der University of Houston. Sie veröffentlicht in diesem Buch die Ergebnisse einer fünfjährigen Forschungsarbeit.
Vortragssprache ist Englisch. Eine Simultanübersetzung wird angeboten.
Samstag, 24.03.2012, 19:00 Uhr
Amerka-Haus München, Karolinenplatz 3
Anmeldung erforderlich unter: info@idizem.de
In Kooperation mit dem Amerika-Haus
Die Anhänger Gülens engagieren sich im Bildungsbereich, in dem sie Schulen und Nachhilfezentren gründen. Mit zahlreichen Dialogvereinen bemühen sie sich um Integration und Dialog. Eine große Tageszeitung sowie Fernsehsender und Zeitschriften fühlen sich den Werten verbunden, die Gülen unterstreicht. Die Vielzahl der Institutionen, die von den Ehrenamtlichen der ''Hizmet''-Bewegung gegründet wurden, stößt auch in Deutschland auf großes Interesse. Kritiker werfen der Bewegung jedoch vor, eine unterschwellige islamistische Agenda zu vertreten.
- Wer ist Fethullah Gülen und was beabsichtigt die sogenannte Hizmet-Bewegung?
- Was sind ihre finanziellen Grundlagen? Wie konnte sie sich weltweit so schnell verbreiten?
- Was motiviert die einzelnen Freiwilligen zum Engagement?
Helen Rose Ebaugh ist Professorin für Religionssoziologie und Erforschung der Weltreligionen an der University of Houston. Sie veröffentlicht in diesem Buch die Ergebnisse einer fünfjährigen Forschungsarbeit.
Vortragssprache ist Englisch. Eine Simultanübersetzung wird angeboten.
Samstag, 24.03.2012, 19:00 Uhr
Amerka-Haus München, Karolinenplatz 3
Anmeldung erforderlich unter: info@idizem.de
In Kooperation mit dem Amerika-Haus
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen